Mount Maunganui

Samstag, 7. Dezember 2013

Sonntag den 1. Dezember durften wir etwas eher mit der Arbeit aufhören und den Bus nach Mount Maunganui nehmen. Den kleinen Berg, der so mitten aus der Strandlandschaft herausragt, sieht man schon von Tauranga aus. In meinem vorletzten Post ist er auf den Bildern zu sehen.
Der Bus setzte uns direkt unten am Berg ab und wir suchten uns gleich den Weg nach oben, da wir rechtzeitig um kurz nach fünf wieder unten sein wollten, um den letzten Bus zu erwischen. Der Weg nach oben ging ganz gut, die knapp fünf Kilometer dauerten nicht so lang zum Laufen. Wobei die Steigung auf dem letzten Stück nicht hätte viel steiler sein können. Man musste unheimlich aufpassen, dass man auf dem Schotter nicht ausrutscht und den ganzen Weg nach unten rollt... Nun kamen wir relativ schnell oben an und genossen die fantastische Aussicht bei einem kleinen Picknick. Der Weg nach unten war dann nochmal leichter.
















Wir gingen zum Bus und mussten dann feststellen, dass dieser nicht kam. Unsere Information war falsch, der letzte Bus war schon vor einer halben Stunde gekommen. Wir unterhielten uns noch kurz mit zwei anderen deutschen Mädels, die ihren Bus auch verpasst hatten und beschlossen dann, den Weg zur Familie zu laufen. Jane erzählte uns vorher, dass sie mal eine Wwooferin hatten, die den Weg am Strand gelaufen ist und wohl 1 1/2 Stunden gebraucht hätte. Ich überschlug das in Kilometern schnell im Kopf und dachte, okay, 9 Kilometer sind wohl zu schaffen. Also füllten wir nochmal unsere Wasserflaschen auf und machten uns auf den Weg. Wir riefen Jane an und teilten ihr mit, dass wir später Abendessen würden.
Der Weg zog sich und zog sich. Nun ist es zwar keine Möglichkeit sich zu verlaufen und man muss einfach immer geradeaus am strand laufen, aber wenn man nicht weiß wie lang, weil man in der Ferne nichts sieht außer Strand... Das ist nicht so leicht. Auf den Bildern unten sieht man Papamoa übrigens nur im Ansatz. Also so ziemlich gar nicht. Wir dachten immer, okay, jetzt müssten wir so langsam mal da sein. Aber nein. Als die Sonne unterging und sicher der Himmel rosa färbte dachten wir so langsam, dass irgendwas nicht stimmen kann. Wir gingen schon sehr schnell und ein Ende war nicht in Sicht. 
Im fast letzten Licht kamen wir dann aber doch an den Strand von Papamoa. Wir mussten unsere Familie nicht anrufen und sagen 'We don't know where we are. Could you pick us up, please?'. Zwei Kilometer waren es dann noch zum Haus und als wir ankamen war es dunkel. Und es konnten definitiv nicht nur 9 Kilometer gewesen sein. Die Jane war erst erstaunt, dass wir so lange gebraucht haben, dann fiel ihr aber ein, dass die Frau, von der sie erzählte, Marathons gelaufen sei. Sie sei dann wohl auch gerannt... Okay, das wäre eine brauchbare Info DAVOR gewesen. :D 30 Kilometer sind wir an diesem Tag gelaufen.




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