Rotorua // Kuirau Park & Ohinemutu

Donnerstag, 12. Dezember 2013


Weil die nächste Wwooferin am Mittwoch den 4.12. bei Kevin und Jane ankommen sollte, fuhren wir einen Tag eher. Wir hatten uns in Hahei schon überlegt, was wir danach machen wollten, bzw. was wir als Nächstes sehen wollten. Für den Anfang sind wir nicht bereit, uneffektiv im Zickzack über die Insel zu reisen. Wir planen lieber etwas locker im Voraus. Unsere nächste Wwoofing-Familie fanden wir im südlichen Teil der Nordinsel, in Taihape. Das liegt direkt unter dem National Park, in dem man das Tongariro Crossing machen kann. Thomas, Angelika und John haben uns jenes bereits während unserer Zeit in Albany wärmstens empfohlen. John zeigte uns ein Video und wir waren dort schon voller Vorfreude und konnten den Tag kaum erwarten. Weil wir Rotorua und Taupo aber auch noch sehen wollten, planten wir gleich eine gute Woche Urlaub ein. Zum Glück war unsere nächste Familie damit einverstanden, dass wir erst danach kommen würden, weil alles direkt auf dem Weg zu ihnen lag. 
So fuhren wir am Dienstag nach Rotorua. Die Region ist bekannt für ihre geothermalen Besonderheiten und die Maori-Kultur, die angeblich nirgends so gut vermarktet wird wie dort. Nun wollten wir trotzdem nicht viel Geld für derartiges ausgeben, wollten aber in den Wai-O-Tapu, einen großen geothermalen Park. Und Die Touristenattraktion schlechthin. Am ersten Nachmittag hatten wir nicht mehr viel Zeit und haben geschaut, was wir uns umsonst anschauen können. So sind wir fünf Minuten vom Hostel aus zum Kuirau Park gegangen, um schonmal etwas von den Quellen des Schwefelgeruchs in Rotorua zu sehen. Es riecht überall nach faulen Eiern. Wir sind davon schon im Bus, noch mitten in der Pampa, begrüßt worden. Nun sagt man, man riecht es bald nicht mehr, das stimmt aber unserer Auffassung nach nicht so ganz. Wir haben es ständig gerochen. Aber man gewöhnt sich dran. 







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Anschließend an den Park gingen wir zum nahegelegenen Lake Rotorua und nach Ohinemutu, einem Stadtteil der Maori-Kultur. Auf unserem Weg sahen wir einige aufgebrochene Straßen, in denen in abgesperrten Löchern das Thermalwasser sprudelte.
Insgesamt war das wirklich ein schöner Abend. Das Wetter war nicht gut, aber es sollte noch schlimmer kommen. Wir hatten nur drei Nächte in Rotorua, und die Regenwahrscheinlichkeit für die kommenden zwei Tage lag bei 90 Prozent. Geregnet hat es gefühlte 99 Prozent. Es war nur trist und wir wollten bei so einem Wetter nicht Unmengen an Geld für den Wai-O-Tapu ausgeben. Das hätte sich nicht gelohnt. Wir freundeten uns mit einem deutschen Pärchen aus unserem Achterzimmer an und verbrachten die Hälfte der Zeit mit quatschen, kochen und einkaufen. Die beiden waren schon eher im Wai-O-Tapu gewesen. Bei klasse Wetter. Sie zeigten uns tolle Bilder und ein Video, wie der Lady Knox Geysir ausbricht. Dies tut er einmal am Tag, weil ein Angestellter, der 365 Mal im Jahr die gleichen unlustigen Witze erzählt, Waschpulver hineinschüttet. Naja, Vermarktung und so, man erinnere sich. Es klingt jedenfalls trotzdem ganz interessant. Wegen dem gesparten Geld waren wir nicht traurig, dass wir es nicht sehen konnten. Der Dauerregen war dafür nicht so angenehm. Den einen Abend gingen wir dafür in das mit vielen 39-42 Grad heißen mineralhaltigen Pools und Seeblick ausgestattete Polynesian Spa und am nächsten Tag ins Schwimmbad. Was will man bei so einem Wetter schon machen..











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