Wwoofing in Tauranga // Jane and Kevin

Samstag, 7. Dezember 2013

Zu unserer zweiten Familie fuhren wir am 24.11. Wir hatten ein schönes Zimmer mit den bequemsten Betten, die mir hier bisher untergekommen sind. (Hostelmatratzen sind dünn und dazu noch arg durchgelegen..) Die Arbeit war absolut okay und Jane hat nie zu viel von uns verlangt. Zudem waren alle sehr nett. Und trotzdem fiel uns die Eingewöhnung erstmal schwer. Bei Angelika und John war es jedoch ähnlich. Je länger man an einem Ort vorhat zu bleiben, desto länger dauert anscheinend auch die Eingewöhnung. Marie und ich finden das oft ziemlich anstrengend. Die ersten Nachmittage blieben wir weitestgehend auf unserem Zimmer. Wir genossen einfach mal die Ruhe. Das Wetter war zudem immer sehr wechselhaft. Neuseeland at its best. Es ist und bleibt eine Insel. In der einen Sekunde scheint schonmal die Sonne, dann regnet es wieder und im Zweifelsfall geht das so fünf Mal am Tag. 
Zum Glück liegt das Grundstück von Jane und Kevin relativ zentral, sodass wir in 20 Minuten im Einkaufszentrum und am Strand waren. Anfangs gingen wir nur ein wenig einkaufen und fanden uns dann im Warehouse zwischen Sommerkleidung und dem Weihnachtslied Feliz Navidad wieder. Es war dann auch keine große Überraschung mehr kurze Zeit später 'Let it snow' zu hören. Verkehrte Welt. Mal schauen, knappe drei Wochen habe ich ja noch, mich daran zu gewöhnen. 

Jane und Kevin leben hauptsächlich aus dem eigenen Garten und von ihrer Kuh Janey. Sie machen Butter und Käse selbst. Jeden Morgen gab es Green Juice mit Obst und Grün aus dem Garten. Marie und ich spülten morgens und abends immer ab. Insgesamt zog sich das Essen so sehr. So gern ich es auch mag, zusammen zu sitzen und zu reden, habe ich es gern einen Schritt schneller. Ich muss mich in meiner Freizeit nicht unbedingt 2 Stunden mit dem Abendessen beschäftigen.
Die Bandbreite der morgendlichen Aufgaben zog sich vom Unkraut jäten über Putzen, Saugen, Betten beziehen, das Kartoffelbeet umgraben, Tomaten umtopfen, Stöcke vom Paddock aufsammeln is über die Herstellung von Fruit Leather. Bei letzterem handelt es sich um getrocknete Frucht eingerollt auf Folie. Gibt es hier auch zu kaufen. 
Einmal  durften wir die liebe Janey melken und Mariana hat uns sogar nochmal reiten lassen. Nun saßen wir das letzte Mal vor 10 Jahren auf einem Pferd, fanden den Weg nach oben aber dann doch noch. 
Sonst möchte ich an dieser Stelle noch den lieben fünf kleinen Babyküken samt Mutter danken, dass sie einfach so zuckersüß durch den ganzen Garten gestapft sind oder auf den kleinen Bäumchen herumsaßen. Das war einfach goldig aus dem Küchenfenster anzuschauen während der Stunde des abendlichen Abspülens...












Und hier noch ein kleiner Ausschnitt unseres fast alltäglichen Weges in die Stadt. Nun wird an der Straße gerade gebaut und deshalb mussten wir erst neandertalerisch über eine Wiese stapfen und dann noch halb durch den Bauschutt laufen. Aber es ging alles gut.








1 Kommentar:

  1. Hey, ich würde so gerne eine Adresse von Jane& Kevin haben- hast du da noch eine email oder so?LG :-)

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Merci ♥