Wellington // Cable Car and Botanic Gardens

Dienstag, 21. Januar 2014

Am Wochenende vor Silvester wussten wir noch nicht, wie es nun für uns weitergehen würde. Da man im YHA in Wellington nur 10 Nächte bleiben darf, wollten wir in anderen Hostels erstmal nach Arbeit für Unterkunft fragen. Wir markerten alle Hostels auf einem Stadtplan an und druckten unsere Lebensläufe in der Bücherei aus. Wir schauten noch auf der BBH Seite, wo oft derartige Arbeit angeboten wird und fanden nichts für Wellington aber einen Eintrag für Picton und einen von einem Hostel aus Nelson. Das ist die Region, in die wir nach Wellington kommen würden. Wir kontaktierten sie per Mail, um zu fragen, ob die Stellen noch frei sind.
Anschließend ging es erstmal in die Stadt, ein bisschen Doorknocking bei den Hostels betreiben. Wir hinterließen unsere Lebensläufe und wurden auf Wartelisten gesetzt, wenn überhaupt. Wir schafften nur die Hälfte der Hostels an diesem Nachmittag. Abends bekamen wir den Anruf eines Managers, wir sollten doch zu einem Gespräch kommen. In einem anderen Hostel hätten wir auch am nächsten Tag nochmal kommen sollten. Aber so wohl war uns mit dem Ganzen nicht. Aus Picton kam eine Absage, die freien Plätze seien schon vergeben und von Nelson bekamen wir eine schwammige Nachricht. Er würde uns nehmen, wenn wir Erfahrung hätten, einen Monat bleiben würden und über 22 wären. Okay, dachten wir uns, schon wieder so eine Altersgrenze.. Als ob das Alter so viel über die Reife aussagt. Wir schrieben trotzdem zurück. Wir hätten Erfahrung und würden lange bleiben, wären aber 18 und 20. Er könne sich aber unsere Lebensläufe anschauen, wenn er wolle. Am nächsten morgen sagte uns der Besitzer Kevin dann zu, wir sollten so schnell kommen, wie wir könnten. Wir waren sehr froh, weil wir über Nelson schon so viel Positives gehört hatten. Somit konnten wir noch zwei ganze Tage in Wellington genießen ,ohne uns Sorgen zu machen.
Wir fuhren mit dem Cable Car zu einem Aussichspunkt und schauten uns den riesigen Botanischen Garten an. Das hat mir mal wieder gezeigt, dass mein Heuschnupfen nur auf Gräsern und Getreide beruht. Mit den vielen wunderschönen Blumen hatte ich keine Probleme, wie so manch anderer.
Marie und ich genossen die vielen Farben, fotografierten gefühlt jede Blume 10 Mal und vermissten einen Eisstand. In Neuseeland gibt es anscheinend nicht an jeder Ecke Eis zu kaufen. Das haben wir schon öfter festgestellt. 




Kommentare:

  1. Hallo Sarah,

    die Aussicht über Wellington ist wirklich toll und die Fotos sind wirklich gut geworden. Es ist schon irgendwie komisch, dass ihr einen blauen, sonnenklaren Himmel habt und bei uns heute die ersten kleinen Schneeflocken fallen. Ich glaube ich wäre zur Zeit lieber bei euch als hier.

    Liebe Grüße, Daniel

    AntwortenLöschen
  2. Haha, das letzte Bild finde ich besonders gut!! ;-)

    Überhaupt machen die Bilder soooo Lust auf Sommer und hier ist es ganz bazig, es regnet bei 4 Grad und es ist grau, dunkel, nass-kalt, kurz zusammengefasst also ganz furchtbar!

    Ich hoffe die Arbeit in Nelson ist gut, beste Grüße aus Deutschland!

    AntwortenLöschen
  3. Liebe Sarah. Ganz herzlichen Dank für Deine rührende Postkarte. Ich habe mich wirklich sehr gefreut und die Männer natürlich auch. Deine Blogeintraege haben auch einen tollen Preis verdient. Sie sind wunderbar und sehr informativ. Ich liebe Deine und Matie's Einträge. Spannender als jedes Buch!! Wünsche euch weiterhin eine auftegende Zeit
    LIEBSTE Grüße aus dem kalten Bayern. Edy

    AntwortenLöschen

Merci ♥