Wellington // Oriental Parade

Donnerstag, 16. Januar 2014

Hauptsächlich wegen meinem Heuschnupfen war ich sehr froh, endlich in eine 'große' Stadt zu kommen. Wellington ist nun echt nicht riesig, aber weitaus größer als das meiste hier. Und mir ging es auch erwartungsgemäß relativ schnell besser. 
Der Busfahrer ließ uns am Hafen aussteigen. Endstation, meinte er. Komisch, dachten wir. Wir wollten doch in die Stadtmitte. So schleppte ich meinen Rucksack eine gute halbe Stunde zum Hostel, obwohl wir doch für die ganze Fahrt bezahlt hatten. Die Busfahrer sind nett, machen aber nach unserer Erfahrung wirklich gerne, was sie wollen. Wenn sie denn überhaupt auftauchen. 
Der Wind bließ uns nur so entgegen. Wellington liegt am Nadelöhr zwischen Nord- und Südinsel und ist deshalb starken Winden ausgesetzt, sodass man manchmal kaum vorwärts kommt. 'Windy Welly' sagen die Einheimischen. Wegen des schlechten Wetters machten Marie und ich erstmal nicht viel. Wir kümmerten uns nur darum, wie es weitergehen sollte. Wir überlegten, ob wir vielleicht hier Arbeit finden würden. Den Plan zerschmissen wir aber erstmal sehr schnell, weil die Stadt wirklich mit Backpackern überfüllt ist und wir von einigen Bekannten wissen, dass es fast unmöglich ist, ohne jahrelange Berufserfahrung oder geniale Kontakte mitten im Sommer in der nicht so großen Hauptstadt etwas zu finden. 
 So durchstöberten wir das Internet, schauten in der Stadt und gingen abends zum Strand nahe des YHA. 




Kommentare:

  1. Hey Sarah,

    vielen Dank für deine Poastkarte, sie ist diese Woche angekommen und hat mich sehr gefreut!! Nun ziert sie die Wand meines Zimmers...

    Ich habe deinen Blog immer aufmerksam verfolgt (auch wenn ich regelmäig zu faul zum kommentieren bin) und muss sagen, dass sich deine Erfahrungen alle sehr interessant anhören, und dass die Tongariro Alpine Crossing zu deinen Highlights zählt ist bei den beeindruckenden Bildern auch nicht verwunderlich. Und aus der Ferne betrachtet hört sich die Story mit den Spinnen eigentlich ganz amüsant an;-)! Zugegebenermaßen ist es vielleicht weniger komisch, wenn man die Viecher ständig um sich hat...

    Und zum Thema 'schlechtes Wetter' kann ich nur sagen: Schlechtes Wetter haben wir hier abonniert, es ist grau, kalt und nass, aber nicht kalt genug um echter Winter zu sein... Ich weiß nicht wann es das letzte mal geschneit hat, es ist eher Dauernovember, brrrrr.

    Nunja, ich hoffe du hast weiterhin eine gute Zeit und bin schon gespannt auf die nächsten Blogeinträge. Beste Grüße vom anderen Ende der Welt an dem alles genau umgekehrt ist wie bei euch und statt Sommer Winter ist, wo die Vögel Katzen fressen, die Autos auf der rechten Seite fahren, das Wasser bergauf fließt und die Politiker ihr Volk wählen.

    Peace und so, Fabian.

    AntwortenLöschen
  2. Sehr schöne Fotos, die mit den Seifenblasen gefallen mir am Besten :)

    LG, Ronja
    Life Pictures

    AntwortenLöschen

Merci ♥