Abel Tasman Coastal Track // Marahau to Anchorage

Mittwoch, 5. März 2014


Am Samstag den 8.2.14 packten wir in der Früh um halb sieben noch schnell die letzen Sachen in unsere großen Rucksäcke. Jedoch kam dort hauptsächlich nur das Essen für die nächsten vier Tage hinein. Das viele andere Zeug ließen wir im Hostel verstaut in Taschen und Tüten, dass wir von Kevin gefragt wurden, ob wir denn vorhätten noch ein paar Jahre zu bleiben (was er begrüßen würde). So nahmen wir bis auf Essen, Gaskocher und zwei Liter Wasser für den ersten Tag noch unsere Schlafsäcke, Sonnenmilch und Insektenspray, Hut und Sonnenbrille, Kamera, frische Klamotten zum Wechseln, Handtuch und Zahnbürste mit. That was pretty much it... Klingt gar nicht so viel, ist aber trotzdem überraschend schwer. Essen für vier Tage ist gar nicht so wenig und um die zwei Liter Wasser kommt man auch nicht drumrum, wenn man wandern geht. Weil man angestrengter ist, weil man so viel rumträgt, braucht man dann mehr Wasser, welches man tragen muss.. Naja, wir haben es anscheinend geschafft.

Der Bus fuhr morgens um 7 in Richtung Marahau, wo der Startpunkt des Tracks liegt. Wir sprühten uns noch schnell Insektenspray auf die Beine. Namen wie Sandfly- oder Mosquito Bay für zwei der vielen Buchten im Abel Tasman ließen uns nicht gerade Luftsprünge machen.
Anfangs war es noch relativ bewölkt, der Wetterbericht sprach von Regen. Wir rechneten also eher damit, dass das Wetter schlechter würde.. Umso froher waren wir, als es sich aufklarte und wir bald fast wolkenlos blauen Himmel hatten. Am Tag zuvor goss es noch wie aus Eimern. So stöhnten wir unter unseren schweren Rucksäcken, waren aber dennoch unglaublich froh. Lieber bei gutem Wetter Rucksäcke schleppen als bei strömendem Regen.
Der Weg zog sich ganz schön, aber wir waren mal wieder von der Landschaft begeistert. Türkisblaues Wasser, Sandstände, Palmen und wenig Menschen. Was will man mehr? Wir machten an ein zwei schönen Orten Rast und gingen hinuter zur Apple Tree Bay, wo einige Bäume mitten im Sand stehen. Nach fünf Stunden voller schöner Buchten, Aussichten und Wegen, die vom Meeresspiegel ordentlich bergauf und dann genausoweit wieder hinunter führten, kamen wir in Anchorage an. Dort liegt die erste Hütte, in der man schlafen kann. Sie ist neu und ziemlich gut ausgestattet. Deswegen gibt es trotzdem weder Strom noch warmes Wasser noch Mülleimer.
Wir legten uns den Nachmittag noch an den Strand direkt vor der Hütte und gingen mit den letzten Sonnenstrahlen schlafen. 




















Kommentare:

  1. So wunderschön, ich bekomme direkt Fernweh!

    Liebe Grüße aus dem frühlingshaften Deutschland :)

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  2. Wow, das sieht echt traumhaft schön aus!

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Merci ♥